A la une

BioMedien

Das Zeitalter der Medien mit lebensähnlichem Verhalten

Das ZKM zu Gast bei der EnBW
1. April bis 31. Juli 2022

• Günter Weseler: New Species, 2014
© Cosar Düsseldorf, Courtesy Cosar Düsseldorf, Foto: Ivo Faber

Wie werden wir in Zukunft mit Künstlicher Intelligenz (KI) und anderen technischen Entitäten zusammenleben? Dieser Frage widmet sich eine höchst aktuelle Ausstellung mit dem Titel „BioMedien. Das Zeitalter der Medien mit lebensähnlichem Verhalten“, die vom ZKM konzipiert wurde und nun am Konzernsitz der EnBW gezeigt wird. Als Sponsor ist die EnBW mit dem ZKM seit Jahren verbunden. Denn die Affinität zu technischen, vor allem digital gestützten Entwicklungen, macht beide zu idealen Partnern.

Die Ausstellung bei der EnBW – ein Satellit der gleichzeitig stattfindenden BioMedien-Schau im ZKM – fragt über die Kunst, was Leben im 21. Jahrhundert ist und sein kann. Wer oder was definiert, was lebendig und was intelligent ist? Können künstliche Lebensformen empathisch sein? Wie sieht das Miteinander von Menschen und künstlichen Entitäten aus? Die Ausstellung lädt dazu ein, mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und künstlichen Lebensformen kennenzulernen und zu diskutieren.

Das ZKM präsentiert bei der EnBW vier Installationen, die mit dem Einsatz von Technik, Robotik oder KI, sich lebensähnlich verhalten und in eine neue Realität überführen:
„New Species“ aus den Jahren 1969 bis 2013 des Künstlers Günter Weseler (1930-2020) stellen eine neue Art Tier dar. Die struppigen, kleinen Fellwesen sitzen in Käfigen. Sie wölben sich und ziehen sich zusammen, pulsieren in ihrem eigenen Rhythmus, so als ob sie atmen würden.
„Future You“ von Universal Everything aus dem Jahr 2019 besteht aus einem großen Bildschirm mit einer Kamera. Diese nimmt die Bewegungen und Gesten des*r mit der Installation Interagierenden in Echtzeit auf. Dabei entsteht ein neues synthetisches Selbst mit bis zu 47.000 möglichen Variationen.
„Handshake“ ist eine interaktive Roboterinstallation des Designbüros AATB aus dem Jahr 2020, das sich mit der Herausforderung des Lebens in Isolation und coronabedingter Distanz beschäftigt.
„Crawlers“ von Alexander Schubert (2020/21) basiert auf einem anonymen Kollektiv von automatisch arbeitenden Computerprogrammen (Bots), die sich über getarnte Scheinkonten in den sozialen Netzwerken wie Menschen verhalten. Sie interagieren mit den Personen in ihrer Freundesliste, senden Kommentare und vernetzen sich kontinuierlich, um alle erhältlichen Daten der befreundeten Profile zu sammeln.

http://www.enbw.com/kunst 

Informations pratiques

EnBW AG,
Durlacher Allee 93

D. 76131 Karlsruhe

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Mittwoch bis Freitag 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei

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